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Familiäre Bindungen geben Jugendlichen Halt

Vortrag in der Reihe „Lebenswelten Jugendlicher und Sucht“ am 12. Mai in Schorndorf

Was bin ich für ein Elterntyp: Hubschrauber, Sicherheitsnetz, Kumpel oder Geist? Welche Präsenz Vater und Mutter bei ihren Kindern haben, prägt mit, ob diese später ängstlich oder selbstbewusst, selbstständig oder hilfebedürftig durchs Leben gehen – und damit auch, ob sie anfällig sein werden, sich in Süchte zu flüchten.

Stefan Ullrich-Cloos geht in seinem Vortrag am Dienstag, 12. Mai, in Schorndorf der Frage nach, ob und welche familiären Faktoren eine Rolle beim Risikoverhalten von Jugendlichen spielen und in wie weit sie einen beginnenden Suchtmittelgebrauch beeinflussen. Unter dem Titel „Familiäre Bindung gibt Halt“ wägt der Diplom-Sozialpädagoge ab 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus, Friedrich-Fischer-Str. 1, ab, welches Verhalten für die Bindung förderlich oder abträglich ist: der Hubschrauber, der nur einfliegt, wenn’s brenzlig wird; das Sicherheitsnetz, das allgegenwärtig ist und alles auffängt; der Kumpel, der so jugendlich wie seine Kinder sein will; oder der Geist, der nur scheinbar da ist, aber nie greifbar?

Zu Beginn des Abends wird die Bedeutung der Bindungsqualität zwischen Eltern und Kindern erläutert. Verschiedene Bindungsstile und deren Auswirkung auf die Entwicklung junger Menschen werden erklärt und dargestellt. Wichtige Fertigkeiten sind in diesem Zusammenhang die soziale Kompetenz, der Umgang mit Gefühlen und die Beziehungsgestaltung der Jugendlichen. Im zweiten Teil liegt der Schwerpunkt auf den innerfamiliären Aspekten wie Familienklima, Paarbeziehung, sowie Erziehungsstil und deren Auswirkung. Zum Abschluss möchte Ihnen Stefan Ullrich-Cloos noch praktische Tipps mit nach Hause geben, wie Sie als Eltern eine gelingende Beziehung zu Ihrem Kind in der Pubertät aufbauen und halten können, um es hilfreich bei seinen Entwicklungsaufgaben begleiten und unterstützen zu können.

Die Teilnahme ist gratis. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Veranstaltung ist das siebte Angebot aus der Reihe des Arbeitskreises Suchtprävention Rems-Murr, die mit monatlichen Vorträgen bis Juli läuft. Verschiedene Referenten betrachten dabei die Lebenswelten und Suchtgefahren Jugendlicher aus vielen Perspektiven.

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