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Landart – Kunst mit und in der Natur! (Update: 26.05.2020)

Eine Aktion, für welche man nicht viele Leute sein muss – auch alleine oder zweit geht das wunderbar! (Sogar mit der derzeitigen Abstandsregelung!)

Die Natur hält viele tolle Sachen für uns bereit: Steine in den verschiedensten Formen, Blumen in ganz unterschiedlichen Farben, sogar das Grün der Gräser und Blätter ist nicht einheitliche, Stöcken – gerade oder krumm, uvm. Beim Sammeln und Gestalten mit Naturmaterial bemerkt man erst, welche Vielfalt an Formen und Farben es draußen, vor unserer Haustür gibt. Und: Beim Schauen und Staunen, Sammeln und Gestalten kommt man zur Ruhe und konzentriert sich ganz von alleine auf das Hier und Jetzt.

Als Einstieg gehen wir mit eine „Einkaufszettel“ in die Natur zum Sammeln. (Dieser muss natürlich nicht schriftlich sein, man kann auch nach und nach mündliche Sammelaufträge erteilen. Oder abwechselnd überlegen, nach was man Ausschau halten soll). So ein „Einkaufszettel“ könnte folgendes beinhalten: Bitte sammle etwas Hartes und etwas Weiches, etwas Rundes und etwas Eckiges, etwas Schönes, … bestimmt fällt Euch noch mehr ein! Nach dem Sammeln stellen wir uns natürlich die gesammelten Dinge gegenseitig vor, machen eine kleine „Ausstellung“ damit (gerne auch Zuhause auf der Fensterbank, …) oder verarbeiten diese zu einem „Kunstwerk“ in der Natur weiter.

Weiter geht es damit, dass wir mit der Natur ein Kunstwerk schaffen.

Wir haben z.B. „die Sonne vom Himmel geholt“ und eine große Sonne aus gelben Blüten auf den Boden gelegt. Man könnte auch mit Grashalmen ein „Haus bauen“ – mit allem was dazu gehört, oder einen „Waldwichtel“ mit den verschiedensten Materialien legen. Ein kunterbuntes Mandala oder ein großes „Schachbrett“, wobei jedes Feld mit einem Material gefüllt wird (Blätter, Zapfen, Erde, …). Ein Gesicht aus Steinen und Blättern, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt… Wer möchte kann seinem Kunstwerk mit Hilfe von Stöcken u.ä. noch einen Rahmen geben.

Und wie das in einem Kunstmuseum so üblich ist, gibt es zum Abschluss noch einen gemeinsamen Rundgang: Wir schauen unsere Werke gemeinsam nochmals an, wer mag, darf sein Kunstwerk vorstellen!

Landart ist vergänglich: Sie verbleit in der Natur und schon der nächste Wind, Regen oder ein unachtsamer Mensch kann unsere Werke zerstören. Das ist jedoch nicht schlimm! Was bleibt, sind die schönen Eindrücke beim Sammeln und Gestalten, die Freude daran etwas Schönes zu erschaffen, etwas neues entdeckt zu haben. Wer mag, kann natürlich zur Erinnerung noch ein Foto von seinem Landart Kunstwerk machen!

Hinweis zum Schluss: Bitte keine geschützten oder giftigen Pflanzen verwenden und nichts ohne Grund abreißen. Fürs Sammeln wäre eine Stofftasche oder ein kleiner Korb hilfreich. Wer hat, kann einen Foto mitnehmen!

Ganz viel Spaß beim Entdecken, Sammeln und Gestalten – ihr werdet staunen wieviel Kreativität in euch steckt!


Einsendungen [letzte Aktualisierung – 26.05.2020]:

„Herzlichen Dank möchten wir sagen, für den liebevoll gestalten Brief. Wer nicht so gut durch die Natur spazieren kann, mit dem Fahrrad fahren oder über eine Slackline balancieren kann, der holt sich die Natur als Fotos nach Hause, auch das ist ein wunderbares Naturerlebnis!! Über die handschriftlichen Grüsse und die Fotos haben wir uns sehr gefreut. Herzlichen Dank und auf bald Simon und Angelika

Steffen und Erika [26.05.2020]:

 

Jana [25.05.2020]:

„Unterwegs mit dem Mountainbike im Mai 2020. Jana und ich haben uns in Winnenden an der Linsenhalde mit dem Fahrrad getroffen. Von da aus sind wir über das Wohngebiet Schelmenholz in den Wald zwischen Winnenden und Korb gefahren. Dort haben wir einige extra Routen eingeschlagen, weil Jana auch gerne Downhill Strecken abfährt. Davon gibt es sehr viele in diesem Waldgebiet.

Das Ziel war der Kleinheppacher Kopf, welcher eine tolle Aussicht über fast das gesamte Remstal gibt.

Der Austausch und die Abwechslung tat uns beiden sehr gut, in diesen schweren Zeiten. Es ist toll und sehr wichtig für uns Tandems sich regelmäßig zu sehen, um den Kontakt und das Interesse am gemeinsamen Arbeiten aufrecht zu erhalten.

Kevin, Fachkraft im Projekt OUTdoor INklusiv mit Tandempartnerin Jana“

 

Pierre [25.05.2020]:

„Der perfekte Tag mit Slackline im Mai 2020. Pierre und ich haben uns verabredet, um eine Slackline an einem uns beiden bekannten Ort, in Fellbach auf dem Kappelberg, aufzubauen.  Dort angekommen, bemerkten wir, dass das komplette Gebiet um den Kappelberg aktuell nicht befahrbar ist. Unser ganzes Material den weiten Weg, an diesem heißen Tag, hoch zu schleppen, wäre uns doch zu viel gewesen.

Also suchten wir uns in Korb einen  neuen Spot. Nach einen ca. 30 Minuten andauernden Spaziergang, hatten wir einen sehr guten Platz gefunden. Mit sieben Bäumen in passender Reichweite. Also perfekt für die Slackline. Für Pierre totales Neuland, trotzdem beherrschte er das Aufbauen im Handumdrehen. Die Slackline ist ohne Hilfsmittel ein sehr schwierig zu bewältigendes Gerät. So halfen wir uns mit einem langen Ast. Das klappte bei uns beiden sehr gut.

Als zweite Herausforderung bauten wir meine Slackline mit maximaler Länge (25m) auf. Auch dafür war der Platz geeignet. Durch die Länge wurde es insgesamt deutlich schwieriger über die Slackline zu kommen, da sie in der Mitte deutlich mehr schwingt. Für Aktionen ist das also eher nicht geeignet. Spaß gemacht hat es trotzdem. Und wie!

Zum Abschluss haben wir noch Äste gesammelt und diese ausbalanciert über die Slackline gelegt. Auch das, war spontan und ein sehr interessantes Erlebnis.

Pierre hat mich im Anschluss noch auf einen Döner eingeladen. Ein gelungener Abschluss, für einen tollen Tag!

Kevin, Fachkraft im Projekt OUTdoor INklusiv mit Tandempartner Pierre“

 

Claudia [24.05.2020]:

„Im Rahmen des Outdoor inklusive Projekts kam Shirin im Mai 2020 zu mir auf den Hof. Hier lernte sie die 4 Islandpferde kennen. Bei unserem ersten Treffen kam Zuallererst die Pferdepflege dran, also richtiges putzen und richtiger Umgang mit dem Pferd. Auch das Führen des Pferdes will richtig gelernt sein. Shirin hat große Freude mit den Pferden zu arbeiten und darf auch reiten, einfach sich tragen lassen, dem Pferd vertrauen…

Auch mir macht es große Freude mit Shirin zu arbeiten und ich freue mich auf unser erstes gemeinsames Projekt. Bis dahin kann Shirin alle Pferde kennenlernen um mich dann perfekt zu unterstützen.

Claudia, Fachkraft im Projekt OUTdoor INklusiv“

 

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